Without Colors - by [black-wickelschen.myblog.de]
true man show.

jaja, immer erzähl ich davon dass ich dem wahnsinn so nah wie noch nie bin. und jetzt?

der kampf gegen die realität.
woher willst du wissen das das realistischste
das richtige ist?
woher willst du wissen ob es nicht doch besser für mich wär.
wie kannst du jemandem der IMMER gelitten hat
aus liebe zu ihm
weil dir dein verstand sagt
sag es
sagen,
" halte es aus, du schaffst das schon. mach einfach weiter"
ohne zu wissen
wie die zukunft aussieht?
wie kannst du es wagen
ohne schlechtes gewissen
ihm den rat zu geben das richtige zu tun
und dabei in kauf nehmen
ewig zu leiden?


15.2.09 23:04




" glaub mir die wahren gestörten sitzen nicht hier, die sind da draußen."

15.2.09 23:07


heilung.

ja, manchmal habe ich das gefühl in einem auto zu sitzen.
voll aufs gaspedal. einfach immer zu gerade aus. ohne rücksicht auf verluse.
ich seh den abgrund vor mir, auf den ich zu steuer.
aber ich geb gas.

wenn dich erinnerungen schneller einholen als du rennen kannst.

ja, so bin ich halt.
ich strahle, scheine, laut.
ich singe, tanze, feier. frei.
bring dich hin, hin und weg, hier und da.
stürz dich in den abgrund. fessel dich.
nur gemeinsam sind wir stark.
bin zu feige um allein zu gehn.
von hier nach da. zu fallen. zusammen sein-

..
..
ich wünsch mir das ich dich vergessen kann.
ich würd dich gerne einfach ignoriern.-
ich bin mir sicher irgendwann wird das auch einfach über nacht passiern.
bis dahin wird noch zeit vergehn,.
bis dahin muss ich geduldig warten.
ich werd versuchen dich nicht anzusehn, weil meine blicke mich verraten.
doch mir ist klar, dass da niemals etwas sein wird, weil da niemals etwas war.
vielleicht liegts daran das ich zu oft allein war, als ich klein war, oder das mein vater gemein war.
nein das soll keine verteidigung sein,
ich wüsst nur selber gern, woran es eigentlich liegt, das ich auf wolken geh wenn ich dich seh.
und es tut mir weh, das du nicht weißt wie es in mir aussieht.
ich lege dir mein herz zu füßen, was soll ich noch damit?
doch bitte tritt es nich kaputt, es litt bereits genug.
mir ist klar, das da niemals etwas sein wird, weil da niemals etwas war.
du sagst du willst nichts von mir?
ich träume trotzdem von dir.
was ich nicht habe kann ich auch nicht verliern.

du sagst es hat keinen sinn, wenn wir zwei etwas beginn, zu spät.
denn ich steck schon mitten drin.
die zeit vergeht langsam, es vergeht kein tag an dem ich nicht an dich denke..
es vergeht kein tag, es vergeht keine stunde, ich denk jetzt an dich, jetzt in dieser sekunde,
und immer und ständig bei tag und bei nacht, was ist bloß mit mir los? was hast du mit mir gemacht?
mir ist klar, dass da niemals etwas sein wird. weil da niemals etwas sein wird..

in ihrem blick reflektiert sich sein ich, so klar.
kann es sein das ich nicht ich war, bevor ich dich traf?
für die beiden ist der herbst die zeit in der sie sich trafen,
und unbewusst sich bewusst für die sehnsucht entschieden haben-
man wünscht sich intensiv das die wärme doch blieb.


Jemand hat mir gesagt, dass das Wort ?Heilung? von ?ganz werden? kommt.
Das heisst, um uns zu heilen, müssen wir eins mit uns selbst werden.

Warum spür ich manchmal so komisch, dass alles schon bald vorbei ist?
Warum verzweifel ich manchmal und denk, dass bald meine Zeit ist?
Ich fürchte mich vor der Ahnung, ich hätt sowas wie Vorahnung.
Hoff so oft, das sind alles bloß Hirngespinste statt Warnungen.
Und doch macht alles irgendwie Sinn, es kommt alles hin.
Wenn ich still genug bin, belausch ich die Stimme tief in mir drin.
Und ich bin sofort überwältigt von dem, was ich von ihr hör.
Ich weiß nicht, ob sie mich zur Einsicht bringen kann oder mich zerstört.
Ich hör meist nicht lang genug zu, denn ich flüchte schnell vor dem Klang.
Ich kann kämpfen gegen zehn Mann, aber vor mir selbst hab ich Angst.
Und sobald ich mich wirklich öffne, eröffnet sich mit mir vieles, gestopft in Pandoras Box,
viel zu lang verdrängte Gefühle.
Und nicht nur das, ich verdränge auch das Wichtigste:
meine Einsicht, dass sie sich so oft nicht deckt mit dem Mensch, der ich gerne scheinen will.
Ich reiss viel zu schnell die Verbindung ab zu mir selbst, weil ich Angst hab,
dass durch das Dunkle im Herzen dann meine Welt zerfällt.
Ich könnt weinen an tagen wie diesem.
Kannst du mich heilen, in diesen Krisen?
Zeigen, was vor mir liegt, oder vielmehr neu definieren, was mit mir geschieht und geschah?
Ich denk nach über alten Schmerz, der geblieben ist von dem, was war.
Ich zweifel manchmal daran, dass ich älter werde und glaub fast, dass ich irgendwann in der nächsten Zukunft versterbe.
Doch ich formulier das nicht aus, ich weiß um die Kraft der Worte.
Denk das fast nie zu Ende, das Gefühl allein lässt mich torkeln und taumeln.
Will verstehen, woher es kommt, doch ich trau mich nicht.
Kann nicht sehen, warum in meinem Leben das Grundgefühl eines der Trauer ist.
Oft scheint der Augenblick zu sein, dass ich mich verlieb und dann Halt such in Fremdenergie, die mir jemand gibt.
Doch das kann nicht auf Dauer gut gehen, so kann die Heilung nicht kommen.
Doch sobald sie dann in mir selbst zu kommen scheint, schon lauf ich davon.
Ich trag jedes mal neue Narben davon und bin wieder weg von mir selbst.
Hab wieder verhindert, dass ich mich jetzt selbst entdecke.
Ich hab so viel Scheiße gemacht und getan, dass ich wohl daran fast zu Grunde gehe,
wenn ich tief in mich runter sehe, ab und an.
Und wie kann ich von irgendwem bloß Verständnis für mich verlangen, wenn ich selbst nicht weiß,
was mein Geist von mir will und möchte ?
wer dann?
ich weiß, ich hab vieles vor mir, wofür sich das Leben lohnt, doch ich spür zu selten die Sicherheit klarer Zukunftsvisionen.
Ist es sinnlos, noch dran zu denken, was Sinn macht und dann zu lenken, wohin das Leben noch gehen soll,
wenn es morgen vielleicht schon endet?
Oder ist genau der Fakt, dass es unbeständig ist, letztlich der Grund für uns, so zu leben,
als wenn jeder Moment der letzte ist?
Ich weiß es nicht, doch weiß ich, ich schreib und schrei wie verzweifelt mein Herz in das All hinaus.
Es muss alles raus, soviel weiß ich.
Ich könnt weinen bei Beats wie diesem. Ich könnt weinen an tagen wie diesem.
Kannst du mich heilen, in diesen Krisen?
Zeigen, was vor mir liegt, oder vielmehr neu definieren, was mit mir geschieht und geschah?

Sie sieht das Herbstblatt wehen, durch die Straßen hier gehend,
New York City im September, Sonnenstrahlen aufnehmend.
Auch ihre Haare verwehen auf den Schal, den sie trägt.
Es wird langsam frisch, denn es wird langsam spät.
Auch wenn sie langsam geht, verfliegt die Zeit rasch.
Wenn sie zwischen den Gedanken mal`nen Blick erhascht auf den Park, der den Rahmen ihres Tages erschafft,
scheint ihr, als sähe sie die Nähe der anschleichenden Nacht.
Doch vielleicht lieg es daran, was sie fühlt, daran, was sie pausenlos sieht, wenn sie die Augen mal schließt.
Sie hat entschlossen, ihren Weg zu gehen, wegzugehen.
Die Last zurückzulassen für ein besseres Leben.
Hat geplant von Anfang an, klar von Anfang an.
Sie fängt schon bald´nen neuen Anfang an.
Hat sich getrennt von den anderen, hat abgeschlossen mit noch offenen Versprechen und Erwartungen.
Sie hat sich alles so genau überlegt und zurechtgelegt und zurecht gefreut über Chancen und Freuden auf diesem Weg.
Es ist Zukunft, um die´s ihr letztlich geht.
Sie will sich selbst erkennen, selber verwirklichen, hat selber gewählt, diesen Schritt zu tun.
Doch zurück in den Park.
Ihre Gedanken sind abwechselnd klar und schweifen dann ab.
Denn sie denkt an diesen Tag, dieses eine Mal, als sie ihn irgendwie auf einmal sah.
Warum muss Schicksal so hart sein?
Sie schmunzelt über sich selbst.
Warum kann alles nicht so simpel und geplant sein?

Sie kamen sich irgendwie nah.
Es war so sanft wie das leiseste Plätschern, kaum zu bemerken
wie langsam die Gletscher tauten, Eis wurde zu Bächen.
Die Zeit flog an den beiden vorüber.
Auch wenn man weiß, dass es endet, die Verbindung im Bewusstsein bleibt.

Sie sprachen über die endlosen Weiten, über äußerlich und innerlich erlebtes Reisen.
So tief, so fern, so nah, so sehr Traum wie wahr.
Wie schön er war, schön in seiner Weise und Art.
Weise und zart.
Sie spürt wie sich die Nacht ihr nahte.
Denkt nach über das, was sie sah,
in seinem Blick reflektiert sich ihr eigenes Ich so klar.
Kann es sein, dass ich nicht Ich war, bevor ich dich traf?
Oder ist durch dein Fehlen die Leere sichtbarer?

Für sie ist der Herbst nur die Zeit, in der sie sich trafen
und sie sich unbewusst und bewusst für die Sehnsucht entschieden haben.
In diesen Tagen, den letzten des Sommers, haben laue Winde bereits ganz leise geflüstert, was lauert, wenn sie verschwinden.
Die Kälte, die wir verbinden mit dem Herbst und auch Winter, ist die Kälte, die draußen herrscht und auch Einfluss nimmt auf das Innere.
Man wünscht sich dann intensiv, dass die Wärme weiterhin bleib, wenn die Angst vor Einsamkeit langsam entschleicht, die im Sommer schlief. 
 
Sie wagt nicht, zu sehr zu hoffen, doch auch nicht zu sehr zu zweifeln.
Befreit sich von seinem Einfluss, versucht für dich zu entscheiden.
Denn beinahe gäbe sie auf, was sie träumte – nur um Gewissheit zu haben, gewiss zu erfahren, ob sie sein Seien nur träumte.
Immer weniger schafft sie, Leuten zu leugnen, dass jemand da ist.
Doch mit jedem Tag ist klarer für sie, dass es nicht mehr klar ist.
Was war es an diesem Mann, was sie heute noch fest umfasst?
Seine Nähe kann es nicht sein.
Seit drei Wochen schon kein Satz.
Er schweigt in sich selbst, genau wie zu ihr, er friert die Verbindung wohl um die Bindung zu konservieren.
Und erklärt sich selbst, dass er nötiger braucht in der kalten Zeit, was sein Geist gefiltert gespeichert hat,
als was da ist, vielleicht.

Er lächelt bei dem Gedanken, er sei wie der Mann da draußen, der die Schönheit all des Schnees ignoriert, um die Wege frei zu schaufeln.
Denn insgeheim will man Eis und liebt, wie es glänzt, aber wenn man´s hat wird es einem zu glatt, und es wird verdrängt.
Und genau das ist die Essenz, denn er sehnt sich nach Feuer, doch wenn es brennt, ist die Konsequenz ihm zu viel, er sehnt sich nach Vorher.

Sie spürt seine Zweifel intuitiv.
Sie entzieht ihrer Seele die Nähe, da durch die Lähmung des Wir-Gefühls auch Wirrgefühle entstehen.
Sie kann sich nicht weiter sehen in der Rolle der ständig Hoffenden, wird erneut zur Verschlossenen, auch wenn die Wunden offen sind.
Sie opfert sich nicht weiter für seine Launigkeiten auf, sie hört auf, auf ihn aufzubauen, da sein Fundament in der Wärme ihrer Hände taut.

Er vertraut zu sehr, dass sie wartet auf ihn.
Auf dass er sich klar wird.
Auf dass sein Wille ihr klar wird.
Auf das, was er sagen wird, auch wenn er es dadurch beendet.
Doch sie wartet jetzt nicht mehr.
Sie hat vor ihm für ihn beendet.
Er wird eines Tages vielleicht erkennen, was er gehen ließ.
Unschlüssigkeit als Trockenheit, die die Blume vergehen ließ.
Doch Orchideen haben zehn Leben und kein Gefühl ist umsonst.
Sie tritt raus in die lauten Straßen New Yors und spürt, dass der Frühling kommt.

 

19.2.09 00:52



C'est la vie..~

Sie.
Freunde..
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