Without Colors - by [black-wickelschen.myblog.de]

6.30 uhr, der wecker klingelt.
6.35 uhr, der wecker klingelt.
ich stelle ihn aus. mir tut alles weh.
leg mich wieder hin, kuschel mich an dich an.
6.45 uhr, der wecker klingelt weiter.
aber grad ist es zu schön um aufzustehen.
ich brauch nur eine sekunde um wieder einzuschlafen.

plötzlich drückst du mich voller kraft aus dem bett.'
"steh endlich auf"
"ja sofort."
"beweg deinen arsch und mach dich fertig"
"ja warte eine minute nur noch"
versuche deine nähe nochmal zu genießen.
denn ich weiß, dass du die restlichen 23 std. chef sein wirst.
ich schlafe ein.
7:15 der wecker klingelt.
" STEH JETZT AUF UND MACH DICH FERTIG"
" ja doch."
ich stehe auf, gehe ins bad, schminke mich, ziehe mich an.
du liegst im bett.
ich küsse sanft deine stirn und flüstere, "schatz du musst aufstehen"
"mach dich fertig."
"ich bin fertig..schatz wir müssen los. es ist 7.30 uhr"
"WAS??"
er steht auf, sein gesicht wird rot.
" WEGEN DIR KOMMEN WIR JETZT WIEDER ZUSPÄT"
"wenn du dich beeilst kommen wir nicht zuspät."
" ach halts maul"
" rede so nicht mit mir"
er geht ins bad, zieht sich an.
ich sitze auf der couch und warte.
kein wort, kein kuss, kein guten morgen nichts.
" wo verdammt nochmal ist der schlüssel????"
" keine ahnung? in deiner hose?"
er war in der hose.
" ja und alle heizungen auf 5 und nichtmal die lichter hast du aus gemacht!!"
" ja ok ich mach sie aus."
wir gehen die Treppen runter. er steckt sich musik in die ohren, schnappt sich die
Zeitung und raucht noch eine während wir auf den Bus warten.
es ist eiskalt. ich versuche mich an ihn zu lehnen.
"sieht du nicht das ich lese???"
"doch sry."
der bus kommt nicht.
er steht auf läuft nervös hin und her.
" lass uns ein taxi rufen.."
er ignoriert mich.
"toll jetzt kommen wir wieder wegen dir zuspät"
ich starre ihn an.
ich liebe dich so sehr.
er liest zeitung und ignoriert mich.
am sbahnhof holt er sich beim bäcker ein red bull und ein brot.
wir laufen händchenhaltend zum büro.
10 m bevor wir da sind, erhöt er das tempo, lässt meine hand los.
" guten morgen!" er lacht und strahlt die menge an.
"machst du mir ein brötchen?" ein sanfter kuss.
" mit was möchtest du?" ein lächeln.
" mit käse und salamie" okay. ich schmiere ihm die brötchen und bringe ihm was
zu trinken an den schreibtisch.
"hast du schon deine tasche gepackt?"
"nein" ich stehe wieder auf und packe meine tasche. setze mich wieder zu ihm.
"kannst du katja bitte sagen das sie die ausweise für die neuen fertig machen soll?"
"ja" ich rede mit katja. setze mich wieder an den schreibtisch.
" hast du deine leute angerufen?"
"nein." ich rufe meine leute an. ich hab hunger, setze mich zu den anderen und
rede ein bisschen.
" LENA!!!"
"ja?" ein vorwurfsvoller blick trifft mich. die brötchen bleiben liegen.
" mach die morgenansprache"
" ich fühl mich aber nich so gut."
"boah ist das dein ernst?"
" ja ich hab noch nichts gegessen und bin müde"
" ja kein wunder wenn du abends noch im büro rumsitzt und cocktails trinkst"
" es war nur ein cocktail..20 min oderso"
" 20 min schlaf die dir fehlen. jetzt schick sie raus wenn du hilfe brauchst helf ich dir"
ich stelle mich vor die menge, mache die musik leiser und versuche zu lächeln.
ich könnte heulen.
" ja also leute gestern haben wir wirklich ein gutes ergebnis abgeliefert..."
blabla. er springt ein, er ist besser als ich. ich stelle mich wieder in die reihe.
" raus jetzt" er packt mir ein letztes mal an den hintern bevor er mich nach draußen
schubbst.
"warte ich will noch einen kuss" kurzer kuss.
"schnell schnell schnell"
ich komme am alex an.
mein kopf dröhnt, ich hab hunger.
ich weiß das er gerade noch im büro chillt, sein redbull austrinkt
ein bisschen gammelt, danach zum standplatz fährt. rumsteht, zwischendurch
lecker essen geht, mich am telefon wegen den ergebnissen anscheißen wird ect.ect."
irgendwie ist heute ein scheiß tag, ich versuche mich aufzuraffen aber meine
leute arbeiten einfach nicht.ich rufe ihn an.
"ich kann jetzt nicht telefonieren" legt auf.
irgendwie quäle ich mich den tag durch.
abends bist du schon vor mir im büro.
ich komme rein, gebe dir einen kuss. setze mich neben dich, lehne mich an ihn.
er drückt mich weg.
"was ist los?"
" was soll los sein?"
du bist komisch."
" ja kein wunder, bei dem ergebnis das du abgeliefert hast und dem telefonterror."
" ich hab deine hilfe gebraucht"
" du hast dich einfach dumm angestellt."
"wollen wir uns jetzt streiten oderwas?"
"nein mach deine wochenreporte."
"die werden doch gemacht.".. ich bin entäuscht. sein eiskaltes verhalten verletzt mich.
ich setze mich zu den anderen. ein böser blick dringt wieder zu mir.
"LENA!!!??"
"ja nando?"
"würdest du bitte aufhören zu erzählen wie scheiße dein tag war und noch mehr die
stimmung runterzuziehen??"
" ja.." ich setze mich nach vorne, fange an zu lachen und zu erzählen wie toll der tag doch war.
" LENA??!!"
"ja?"
"bist du fertig mit den wochenreporten?"
ich komme nach vorne, gebe die wochenreporte ab, während peter und nando
den abend besprechen. einen saufen gehen. blabla.
wir sind wieder zu zweit.
"ist das dein ernst?"
"was denn?"
" du willst jetzt noch einen mit peter saufen?"
"ja ist doch kein wunder bei dem tag."
" ich würde gerne aber schnell nachhause"
er drückt mir die schlüssel in die hand, gibt mir einen kuss.
" hier geh nachhause, ruh dich aus. achja, wär cool wenn du noch eine wäsche
machen würdest."
ich bin fassungslos. merkt er denn nicht wie beschissen es mir geht?
" ich würde dich aber gerne heute abend bei mir haben."
"ich komm nach."
"alles klar." ich bin sauer, und gehe. ich höre sein lachen, sehe wie er
sich vor die menge stellt, mit ner flasche wodka.
ich könnte heulen.ich will doch nur einen schönen abend.
ich gehe nachhause, schalte den pc ein. langweile mich. ich hab immernoch hunger.
ich mache aber eine wäsche, lege mich ins bett und schaue auf die uhr.
23.00 uhr. er ist immernoch nicht da.
aber ich bin zu müde und zu fertig und schlafe traurig ein.
ein alptraum. er wie er mit einer anderen rumknuscht.
ich wache auf. 4.00 uhr er ist immernoch nicht da.
ich könnte ausrasten.
5.30 uhr ich konnte nicht mehr einschlafen. habe mich stundenlang im bett gewälzt-
es klingelt. ich mache genervt die tür auf.
er ist total besoffen.
"wo warst du?"
"feiern" er küsst mich.
"aha, so lange?"
"ja" er küsst mich, zieht seine hose aus, drückt mich ins bett.
ich lege mich hin drehe mich um. bin sauer. verletzt. du liebst mich nicht.
was soll der scheiß.
er drückt mich an sich.
bereut er es? merkt er das er sich gerade etwas daneben verhält?
er legt meine hand auf seinen bauch. er stinkt nach alkohol.
"wer war alles dabei?"
" ist doch egal"
"Nein ist es nicht"
" man peter " aha..es ist gelogen. ich weiß es.
er ist sauer und dreht sich um. vielleicht sagt er doch die wahrheit.
ich lehne mich an ihn. ich liebe ihn.
ich küsse ihn.
..
6.30 uhr, der wecker klingelt.
6.35 uhr, der wecker klingelt.
ich stelle ihn aus. mir tut alles weh.
leg mich wieder hin, kuschel mich an dich an.
6.45 uhr, der wecker klingelt weiter.
aber grad ist es zu schön um aufzustehen.
ich brauch nur eine sekunde um wieder einzuschlafen.

plötzlich drückst du mich voller kraft aus dem bett.'
"steh endlich auf"
"ja sofort."

 

 

27.1.10 22:19
 


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